Bilfinger Techniker filmt ein Anlagenteil mit dem Smartphone
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ERKENNEN, WAS MORGEN PASSIERT

Bilfinger verknüpft schon heute bewährte Maintenance-Kompetenz mit digitaler Innovationskraft – um Chancen in Mehrwert zu verwandeln.
vor kurzem veröffentlicht
Foto: Bilfinger

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n vielen Unternehmen wird Instandhaltung noch immer als Kostenfaktor und Instrument für Notfälle verstanden. Sie erfolgt meist reaktiv oder präventiv in Zyklen, das bedeutet, Maschinen und Geräte werden entweder nach Ausfällen oder in einem regelmäßigen Turnus gewartet. In Zukunft wird dagegen die vorausschauende Instandhaltung, die Predictive Maintenance, eine immer wichtigere Rolle spielen.

Für eine reaktive oder präventive Instandhaltung sind nur wenige Daten notwendig. Maschinenausfälle machen sich sofort bemerkbar, und für die meisten präventiven Wartungsmaßnahmen reichen Erfahrungswerte von Mitarbeitern oder Angaben der Hersteller aus. Für eine vorausschauende Instandhaltung ist es dagegen notwendig, Echtzeitdaten aller Anlagenteile zu erfassen und mit Programmen auf Basis künstlicher Intelligenz auszuwerten. Predictive-Maintenance-Verfahren sind daher eine Kernkomponente der Smart Maintenance, einer lernorientierten und selbstregulierten Instandhaltung.

BEREIT FÜR DEN WANDEL
Wie unsere Lösungen die Instandhaltung verändern

SMARTE ANALYSE

 

Mit dem bewährten Bilfinger Maintenance Concept (BMC) steht unseren Kunden ein auf jahrzehntelanger Erfahrung basierendes, modular aufgebautes Instandhaltungsmodell zur Verfügung. Es ermöglicht ihnen, die Zuverlässigkeit ihrer Anlagen zu steigern und gleichzeitig die Instandhaltungskosten zu optimieren. Mit Bilfinger Connected Asset Performance (BCAP) sind wir zusätzlich in der Lage, die in Industrieanlagen anfallenden Daten zu erfassen und in einer cloudbasierten Plattform zu sammeln. Durch Verknüpfung und Analyse dieser Daten lassen sich neue und bessere Informationen zur Steuerung und zum Betrieb der Anlagen gewinnen. Damit sind unter anderem potenzielle Störungen früher und zuverlässiger vorhersehbar. Gleichzeitig erhöht sich die Effektivität der Gesamtanlage deutlich.

Durch die Verknüpfung von BMC und BCAP heben wir die Instandhaltung insgesamt auf ein höheres Level und gehen einen entscheidenden Schritt in Richtung Smart Maintenance, mit dem Ziel, den größtmöglichen Wertbeitrag für unsere Kunden zu leisten.

Interview

3 Fragen an Franz Braun

Franz Braun ist Chief Digital Officer von Bilfinger und Geschäftsführer der Bilfinger Digital Next GmbH.

Wie ergänzen sich BMC und BCAP?

BMC ist unser weltweit führendes, modular aufgebautes Bilfinger Maintenance Concept. Es hilft unseren Kunden ganz entscheidend, die Verfügbarkeit ihrer Anlagen zu steigern und die Kosten zu reduzieren. Mit Bilfinger Connected Asset Performance (BCAP) führen wir zusätzlich die vielfältigen Daten, die in einer Anlage zu finden sind, in einer Cloud zusammen, um sie zu analysieren und zu verknüpfen.

Was bringt die Verknüpfung von BMC mit BCAP?

BCAP bereichert BMC mit digitalen Lösungen. So ermöglichen wir beispielsweise durch die Analyse der mit BCAP gesammelten Daten und den Einsatz von Elementen künstlicher Intelligenz wie Machine Learning die vorausschauende Instandhaltung.

Welche Vorteile bietet die Verbindung von BMC und BCAP unseren Kunden?

Die Verbindung unserer Konzepte BMC und BCAP ermöglicht die Verbesserung der Overall Equipment Effectiveness (OEE) und hebt BMC auf ein höheres Level. So können wir nicht nur die Verfügbarkeit der Anlagen steigern, sondern zusätzlich auch die Produktivität und die Qualität verbessern, sodass wir zwei Hebel mehr haben, um den Kunden eine Effizienzsteigerung zu ermöglichen.

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